Hilfreiche Artikel und Einblicke über KI und Branding.

Zwei Sätze haben vierzig Jahre Computergeschichte geprägt. Steve Jobs nannte den Computer ein „Fahrrad für den Geist“. Bill Gates versprach Informationen „auf Knopfdruck“, jederzeit und überall. Beide Bilder beruhen auf derselben Annahme: Der Mensch bedient das Werkzeug. Er tritt in die Pedale, er greift zu, er sucht. Ohne ihn passiert

Die Werbung für KI-Werkzeuge verspricht seit zwei Jahren dasselbe: Das System lernt Sie kennen. Es merkt sich, wie Sie arbeiten, welche Formulierungen Sie mögen, was Sie beim letzten Mal entschieden haben. Personalisierung und Gedächtnis gelten als die nächste Stufe, und intuitiv leuchtet das ein. Ein Mitarbeiter, der einen zehn Jahre

Der Ablauf ist fast überall derselbe. Die Geschäftsführung entscheidet sich für ein Werkzeug, es gibt Zugänge für alle, dazu eine Einweisung von zwei Stunden. Alle nicken. Es wird sogar echtes Interesse gezeigt. Drei Monate später benutzen es zwei Leute. Meistens die beiden, die es ohnehin schon vorher privat benutzt haben.

Als die Tabellenkalkulation Anfang der Achtzigerjahre in die Unternehmen kam, war die eigentliche Neuerung nicht, dass gerechnet werden konnte. Gerechnet wurde vorher auch. Neu war, wer rechnen durfte. Bis dahin lief jede Auswertung, die über den Taschenrechner hinausging, über eine Datenverarbeitungsabteilung. Man stellte einen Antrag, wartete, bekam eine Liste und

Innerhalb weniger Monate hat sich die KI-Branche auf dieselbe Bauform geeinigt. Anthropic, OpenAI, Google, Microsoft und die Werkzeughersteller darum herum sind vom Bild des einen Agenten, der alles kann, abgerückt. An seine Stelle tritt ein System aus mehreren: ein steuernder Agent, der eine Aufgabe zerlegt, und spezialisierte Subagenten, die die

Ihr Markenhandbuch ist wahrscheinlich ein wunderschönes PDF. Sorgfältig gestaltet, präzise formuliert, von der Agentur teuer abgenommen. Und für eine KI ist es so gut wie unsichtbar. Ein Sprachmodell kann ein PDF nicht „verstehen“, so wie Ihre Designerin es versteht. Es sieht eine Wand aus Fließtext ohne Struktur, ohne Hierarchie, ohne

Immer mehr Menschen googeln nicht mehr. Sie fragen. Sie fragen ChatGPT, welche Software sich für ihr Problem eignet. Sie lassen sich von Perplexity drei Anbieter empfehlen. Sie bitten Gemini um eine Einschätzung zu einer Marke, bevor sie überhaupt deren Website besuchen. Die Antwort, die sie bekommen, ist oft die einzige,

In den meisten Unternehmen arbeiten heute mehr Menschen mit KI, als die Geschäftsführung weiß. Im Marketing, im Vertrieb, im Support, in der HR – überall laufen Tools, die Texte im Namen Ihrer Marke erzeugen. Selten gesteuert, oft mit privaten Accounts, fast nie dokumentiert. Das ist bequem. Und es ist ein

Stellen Sie sich vor, ein potenzieller Kunde lernt Ihre Marke heute kennen – nicht über Ihre Website, sondern indem er ChatGPT fragt: „Welche Anbieter gibt es für mein Problem?“ Eine zweite Person bittet dieselbe KI um einen kurzen Werbetext für Ihr Produkt. Eine dritte lässt sich von Claude ein Angebot

Öffnungszeiten

Montag – Sonntag:
08:00 – 20:00 Uhr

ADRESSE

Anneliese-Niethammer-Weg 4
70569 Stuttgart

Telefon

+4917638086240